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Geschichte der Kinsauer Vereine

1879 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kinsau als Nachfolgeorganisation der früheren „Bürgerlichen Selbsthilfe“ gegründet. Anlässlich des 100. Gründungstages wurde 1979 eine neue Fahne geweiht.

Die Blaskapelle Kinsau wurde 1859 gegründet. Ihr 110-jähriges Bestehen feierte sie 1969. Der damalige Ministerpräsident Alfons Goppel überreichte der Blaskapelle 1971 die „Pro musica-Plakette“. Das Musizieren der damaligen „Blechmusik“ beschränkte sich in der Hauptsache auf den Sonntagsgottesdienst und die Wallfahrtsfeste.

Kein Fest ohne Blasmusik, keine Feier ohne die Männer in den blauen Röcken. In den Jahren ihrer Tätigkeit (nach Neugründung 1919 – 1956) spielten sie zu den verschiedensten Anlässen; zu Tanzveranstaltungen, Gartenfesten, Hochzeiten, Beerdigungen, Fahnenweihen, Veteranen- und Kriegerfeiern, bei Kirchen- und Jubiläumsfesten. Oft fuhr die Blaskapelle mit dem Concordia-Radfahrer-Verein Kinsau zu auswärtigen Festen, um dort für Unterhaltung und Stimmung zu sorgen. Im Jahre 1956 erfolgte die Neugründung einer Blaskapelle, nachdem sich die alte Kapelle aufgelöst hatte. Dank der regen Tätigkeit der örtlichen Vereine wurde die Blaskapelle in den folgenden Jahren immer wieder benötigt.

1872 gründeten Kriegsteilnehmer der Feldzüge von 1866 und 1870/71 den Veteranenverein. Im Jahre 1922 wurde ein Kriegerdenkmal errichtet und 1951 erweitert. Zur Zeit zählt der Verein 162 Mitglieder. Im Kriege 1870/71 waren 12 Männer eingezogen worden, die alle zurückkehrten. 1914/18 waren 129 Mann einberufen worden, von denen 26 nicht mehr heimkehrten. Im Zweiten Weltkrieg 1939/45 sind von 135 Eingezogenen 29 gefallen, 16 gelten als vermisst.

1927 gründete der Kinsauer Pfarrer Adalbert Pscheidl die „Deutsche Jugendkraft“. Nach deren Auflösung 1934 erfolgte 1946 die Neugründung eines Sportvereins mit der Bezeichnung „Sportverein Kinsau“. Neben der Fußballabteilung bestehen seit 1969 die Damen-Gymnastikabteilung und die Eisstockschützen. 1974/79 entstand die neue Sportanlage am Lech. 2 Fußballplätze, 4 Tennisplätze und 10 Eisstockbahnen sowie ein Sportheim zeichnen die großzügige Anlage aus. 1975 wurde noch eine Tennisabteilung und 1981 eine Abteilung „Reiten und Fahren“ gegründet. Im Jahr 1996 feierte der SVK sein 50-jähriges Jubiläum. Zur Zeit zählt der Verein 550 Mitglieder.

Die Landjugend Kinsau wurde 1948 gegründet und gehört seit 1953 der Bayerischen Jungbauernschaft an. Bereits 1956 hatte der Verein als erster im Landkreis Schongau eine Vereinsfahne. 2009 feierte der Verein sein 60-jähriges Jubiläum.

Der Obst- und Gartenbauverein Kinsau wurde 1938 gegründet. Trotz des Krieges konnte 1941 eine Obstpresse gekauft werden. Das rege Interesse beweist die Zahl der 155 Mitglieder.

1920 ist das Gründungsjahr des Schützenvereins. In den Kriegsjahren kam 1941 das Vereinsleben zum Erliegen. Doch 1951 wurde, nachdem die Erlaubnis der amerikanischen Besatzungsmacht eingeholt worden war, der Verein neu gegründet.

1965/66 erhielt der Verein seine Vereinsfahne. Im Jahr 2000 feierten die Schützen ihr 80-jähriges Bestehen.

Der Katholische Frauenbund wurde 1982 gegründet. Von den 46 Mitgliedern bei seiner Gründung ist der Verein auf 100 Mitglieder angestiegen. Der Katholische Frauenbund hat im Rathaus sein Vereinszimmer.